Lost Places sind bei Fotografen sehr beliebt – bieten sie doch häufig Motive, die nicht überall zu finden sind. Die ehemalige Radarstation auf dem Teufelsberg Berlin gehört definitiv dazu. Na gut, man muss Eintritt bezahlen und wirklich unbekannt ist das Ganze natürlich nicht. Aber dafür kann man völlig legal auf die Jagd nach Bildern gehen die schon eine besondere Ausstrahlung haben – und das Mitten in Berlin!

Als ehemalige Abhörstation zu Zeiten des kalten Krieges bietet der Ort eine ganz eigene spannende Ausstrahlung. Inzwischen sind die Gebäude aber entkernt und euch erwarten nur noch leergeräumte Räume ohne Fenster oder Interieur. Dafür sind nahezu  alle Wände und Flächen mit Street Art versehen, so dass man quasi durch eine Art Gallerie geht. Hoch hinaus wird euch dann noch eine großartige Aussicht über Berlin geboten. Tipp: bleibt bis zum Sonnenuntergang und macht richtig coole Fotos.

Auf der offiziellen Webseite findet ihr alle wichtigen Informationen und wenn ihr Fragen habt (z.B. ob ihr die Bilder verwenden dürft), wird euch über die Kontaktadresse schnell und freundlich geantwortet.

Wer fotografieren möchte bezieht ein Ticket in Höhe von 15,- Euro und erkundschaftet das Gelände auf eigene Faust – aber Achtung, die Bilder sind nur für den privaten Gebrauch! Interessiert man sich für die Geschichte bietet sich noch eine historische Führung an.

Anfahrt Teufelsseechaussee 10: Wer mit dem Auto kommt findet einen Parkplatz vor. Mit dem Rad kann man auf den letzten Metern ordentlich seine Kondition testen – es geht bergauf! Mit den Öffis ist die nächstgelegene Haltestelle die „Heerstraße“ der Linien S5 und S7. Danach müsst ihr noch ca. 3 km laufen – mit ordentlicher Fotoausrüstung ist das nicht für jeden ein Spaß und leider gibt’s auf dem Hinweg auch keine lohnenden Motive. Aber der Aufwand lohnt sich trotzdem.

Hier geht es zur offiziellen Webseite: http://teufelsberg-berlin.de/